
| Stand vom | 23.07.2018 |
| Bezeichnung | Rötelnvirus-Antikörper (IgM-Bestätigungstest) |
| Synonyme | Rubella, Rubeolen |
| Zuordnungen | Mikrobiologie, Infektionsserologie |
| Probenmaterial | ca. 1,0 ml Serum |
| Abnahmehinweise | Die Inkuabtionszeit/das diagnostische Fenster beträgt ca. 14-21 Tage. |
| Probentransport | Postversand möglich |
| Klinische Indikationen | Weitere Untersuchung bei positivem Rötelnvirus-IgM-Suchtest bei Verdacht auf akute Rötelnvirusinfektion, insbesondere nach Kontakt. Symptomatik: kleinfleckiges Rötelnexanthem, Lymphadenopathie, Arthralgie, Splenomegalie, Rötelnembryopathie (z.B. Mißbildungen von Herz und Augen, Taubheit, Hirndefekte, bei Infektion der Mutter im 1. Trimenon) Infektiosität: bereits 5-7 Tage vor Exanthemausbruch. Wichtig ist der Hinweis auf eine bestehende Schwangerschaft, bitt auch Anamnese, Rötelnkontakt, vorangegangene Schutzimpfung und evtl. Vorbefunde mitteilen. |
| Methode | CLIA |
| Ansatztage | Mo - Fr (täglich) |
| Referenzbereiche | < 15 AU/ml |
| Beurteilung | Der Nachweis von Rötelnvirus-IgM-Ak kann auf eine akute Infektion hinweisen, auch passager nach einer Impfung auftreten. Bei Schwangeren erfolgt eine weitere Untersuchung in einem Referenzlabor zur sicheren Bestätigung eine akuten Infektion. |