
| Stand vom | 13.04.2019 |
| Bezeichnung | Hepatitis G-Virus (PCR) |
| Synonyme | Hepatitis G-PCR, HGV, GB-Virus-C, GBV-C |
| Zuordnungen | Mikrobiologie, Molekularbiologie |
| Probenmaterial | ca. 4,0 ml EDTA-Blut |
| Abnahmehinweise | Für die Untersuchung wird ein separates Röhrchen benötigt |
| Probentransport | Postversand möglich, Probentransport möglichst gekühlt (+ 2°C - + 8°C) |
| Klinische Indikationen | Weitere Diagnostik bei HIV-positiven Patienten |
| Methode | PCR |
| Ansatztage | bei Bedarf (wöchentlich) |
| Referenzbereiche | negativ |
| Beurteilung | Das Hepatitis G-Virus verursacht keine Hepatitis. Es gehört zu den Flaviviren und ist dem Hepatitis C-Virus ähnlich. Die Übertragung erfolgt vermutlich parenteral, sexuell, durch Blutkontakt sowie Mutter-Kind. Bisher konnte noch keine Krankheit mit diesem Virus in Verbindung gebracht werden, die pathogene Bedeutung ist daher noch unklar. Eine Koinfektion mit HGV ist bei HIV-infizierten Personen nach aktuellen Studien mit einer verminderten Mortalitätsrate assoziiert. |