
| Stand vom | 07.02.2025 |
| Bezeichnung | Immunfixationselektrophorese im Serum |
| Zuordnungen | Immunologie, humorale Immunität |
| Probenmaterial | ca. 1,0 ml Serum |
| Abnahmehinweise | Plasma ist für diese Untersuchung NICHT geeignet |
| Probentransport | Postversand möglich Probe nicht wiederholt einfrieren |
| Klinische Indikationen | Diagnostik/Verlaufskontrolle (qualitativ) der Monoklonalen Gammopathie bei: -Plasmozytom (Multiples Myelom), -Monoklonale Gammopathie unbekannter Spezifität (MGUS), -Lymphome (M. Waldenström u.a.), -Leichtkettenkrankheit, -Schwerkettenkrankheit, -Autoimmunerkrankungen mit/ohne auffälligem Befund in der Eiweißelektrophorese im Serum |
| Methode | Immundisplacement |
| Ansatztage | tgl. |
| Referenzbereiche | negativ |
| Beurteilung | Häufigkeit der Plasmozytome (MM): IgG-Klasse: ca. 60 % der MM IgA-Klasse: ca. 10-20 % der MM Leichtketten: ca. 10-20 % der MM IgD-Klasse: ca. 0,5 % der MM IgE-Klasse: ca. 0,1 % der MM Die Abgrenzung zum MGUS (ca. 0,2 % der Gesunden, Zunahme mit Lebensalter, Entwicklung eines MM in ca. 20 % der Fälle) ist von hoher Bedeutung. Verlaufskontrollen und die quantitative Bestimmung des jeweiligen Immunglobulins sind empfehlenswert. |